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Die Rollen meines Lebens - meine Rolle als Psychodramatikerin (PTS 1.7)

Kursleitung
Alfred Hinz, Hamburg

Zwei Ideen stehen im Zentrum von Morenos therapeutischer Philosophie: Zum einen der Versuch, sich auf die ganze Komplexität des Lebens einzulassen. Es gibt kein Gefühl, keinen Einfall, keine Beziehung, die auf der Psychodramabühne keinen Platz hätten. PsychodramatikerIn zu sein heißt, nicht ängstlich zu zensieren, sondern die vielen Mosaiksteinchen zu schätzen, die erst zusammen ein Bild ergeben – PsychodramatikerIn zu sein heißt szenisch zu denken. Die Szene ist dabei ein Konzept bei dem es vor allem darum geht, Komplexität möglichst unreduziert zuzulassen. Aber wie schafft es Moreno, diese Idee der Komplexität umzusetzen? Um das genauer zu verstehen sehen wir uns drei Theoreme näher an: Morenos Zeitbegriff, seine Vorstellung von Aktion und sein Realitätskonzept
Zum anderen drehen sich Morenos Überlegungen immer wieder um Katharsis – um den Begriff der Heilung. Das Psychodrama steht all jenen zur Verfügung, die sich verbünden wollen, um gemeinsam ihre Situation zu heilen. Katharsis ist dabei ein schillernder Begriff: er meint gesund werden, lachen, lernen, verstehen, wachsen, Gerechtigkeit, …
In der gemeinsamen Arbeit werden wir uns diese Perspektive der „Heilung von Szenen“ als Schlüssel zum Psychodrama und zur therapeutischen Philosophie aneignen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis hat dabei ebenso Raum wie das Spiel mit zentralen Texten Morenos.

Termin

Freitag24. März201716:00 - 21:00
Samstag25. März201710:00 - 20:00
Sonntag26. März201710:00 - 14:30

Kosten

Kursgebühr 249 €

Ort

Die Veranstaltung findet in Hamburg statt.

ISI - Institut für Soziale Interaktion
Bei der Christuskirche 4
20259 Hamburg

Literatur

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