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Kreativ und in Beziehung handeln

(Dieser Artikel wurde verfasst für die ZPS 2/2009)

Das ISI - Institut für Soziale Interaktion hat seinen Schwerpunkt in der Weiterbildung. Es ist als psychotherapeutisches Weiterbildungsinstitut von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg anerkannt, die Mehrzahl der Seminare sind durch die Psychotherapeutenkammer zertifiziert. Neben der Weiterbildung zum Psychodrama-Praktiker für Gruppenleitung und Beratung, zum Psychodrama-Leiter und Psychodrama-Therapeuten kann der Abschluss als Supervisor/Coach erreicht und eine Kompaktfortbildung für psychosoziale Beratung und Psychotherapie absolviert werden.

Kreativ und in Beziehung handeln
Die MitarbeiterInnen des Institutes betonen als inhaltlichen Schwerpunkt die Aspekte sozialer Interaktion. Der Focus auf Beziehungsgestaltung und Kommunikation dient als Folie zur Einordnung von Psychodrama, Soziometrie und Gruppenpsychotherapie. Grundlage ist die von Moreno entwickelte Philosophie und Praxis der Begegnung, die der Boden für Kreativität, Spontaneität, Rollenentwicklung und Rollenausübung ist. Das Psychodrama stellt dabei als Herzstück des Verfahrens ein umfangreiches und hochspezialisiertes Werkzeug zur Untersuchung, Entwicklung und Veränderung sozialer Kontexte zur Verfügung.
Die Anwendung psychodramatischer Arbeitsweisen setzt eine gründliche Persönlichkeitsentwicklung voraus. Sie ist die Grundlage für eine spezialisierte Anwendungsfocussierung in (Psycho-) Therapie (mit ihren verschiedenen Schwerpunkten und Indikationen), Supervision und Coaching, Pädagogik, Beratung, Training und Organisationsentwicklung.
Neben der Theorie und Praxis des Psychodramas werden auch tiefenpsychologische, systemische, kommunikationstheoretische und andere humanistische Verfahren und Arbeitsweisen in die Weiterbildungen einbezogen und zum Psychodrama in Verbindung gesetzt. Aktuell wird der Beratungsschwerpunkt weiterentwickelt und eine Weiterbildung zum Supervisor/Coach neu angeboten.

Besonders in den Seminaren versucht das Institut, aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen aufzugreifen, z.B. wie die Balance von Leben und Arbeiten gelingen kann. Es werden damit Angebote zur Navigationshilfe in einer komplizierten und komplexen gesellschaftlichen Lage gemacht und Differenzierungen gesucht ohne den Überblick zu verlieren.

Das ISI arbeitet als anerkanntes Ausbildungsinstitut des Deutschen Fachverbandes für Psychodrama (DFP) und des Deutschen Arbeitskreises für Gruppentherapie und Gruppendynamik (DAGG) in den entsprechenden Gremien mit und beteiligt sich am Fachdiskurs und der Qualitätsentwicklung innerhalb der psychodramatischen Gemeinschaft.
Auch zu anderen Verbänden bestehen gute Verbindungen, so z.B. zur Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv), der IGT und anderen internationalen Verbänden wie der IAGP und der EAP/ECP.
In den Auseinandersetzungen einer sich verändernden Weiterbildungslandschaft ist ein lebendiges inhaltliches und curriculares Gerüst gewachsen, das den TeilnehmerInnen zu Gute kommt. Dabei spielt die Kooperation mit anderen Instituten des DFP und des DAGG eine nicht zu unterschätzende Rolle.

ISI - Institut für Soziale Interaktion
Leitung: Paul Gerhard Grapentin
Sekretariat: Christine Oelrich
Bei der Christuskirche 4
20259 Hamburg
Tel.: 040 43 18 04 77
Fax.: 040 87 88 17 22
Mail: service@isi-hamburg.org
Internet: http://www.isi-hamburg.org

Geschichte
ISI wurde 2002 von Paul Gerhard Grapentin in einer Phase gegründet, als Ella Mae Shearon ihre Aktivitäten in Deutschland zunehmend einstellte, um sich nach Amerika zurückzuziehen und ihn ermutigte, die Psychodrama-Weiterbildung in eigene Hände zu nehmen.
Perspektivisch ist die Weiterentwicklung von Netzwerken und Anwendungsmöglichkeiten des Psychodramas ein besonderes Anliegen des Institutes.

Ort und Umfeld
Seit 2006 befinden sich die Räume des Institutes zentral in Hamburg-Eimsbüttel in einem kleinen Park. Im Umfeld befinden sich interessante Restaurants, Naherholungsmöglichkeiten und Szene-Einkaufsmöglichkeiten sowie günstige Hotels. Der Hauptbahnhof ist in 10 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Paul Gerhard Grapentin