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ISI - Kongress 2019

Aufruhr und Beruhigung - Affektregulation im soziodynamischen Kontext

Konzeption und Durchführung (u.a.):
Paul Gerhard Grapentin, Hamburg
Dr. Christoph Hutter, Münster
Christa Meyer-Gerlach, Hamburg

Einführung:

Aufruhr und Beruhigung - Affektregulation im soziodynamischen Kontext

Ausgangspunkt für das Thema dieses Kongresses ist die aktuelle Situation, wie sie bspw. in der internationalen Debatte über die geistige Situation unserer Zeit (Die große Regression, Geiselberger (Hg.)) aufscheint. Stichworte sind u.a. Demokratiemüdigkeit, reaktionärer Populismus, Wutbürger, Mehrheitsdiktatur, Ökonomismus und die Fragen, die sich daraus ergeben.

Daraus könnte schnell eine Notwendigkeit abgeleitet werden, sich zu beruhigen. Diese Sichtweise muss dringend ergänzt werden mit dem Verstehen unserer Angst- und Depressionskultur (Schmidtbauer) und dem Aufruhr, der ihr zu Grunde liegt.

Und so öffnet sich ein Korridor, der sich mit der Regulation unserer Gefühle beschäftigt vor allem im Kontext soziodynamischer Erfahrungen, die das wichtigste Anwendungsfeld szenisch-kreativer Arbeitsweisen sind.
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Für die Anmeldung nutzen Sie bitte das Online-Anmeldeformular am Ende dieser Seite. Vielen Dank.

Programm im Überblick


Freitag, 24. Mai 2019

15:00 UhrAnreise und Anmeldung im Tagungsbüro
16:00 UhrBegrüßung
Paul Gerhard Grapentin, Hamburg
16:10 UhrGrußwort der DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V.)
Kati Bond (Vorstand)
16:15 UhrGrußwort des DFP (Deutscher Fachverband für Psychodrama e.V.)
Anette Bruhn (Vorstand)
16:20 UhrEinstimmung zum Thema
17:00 UhrHauptvortrag: "Beruhigt euch!"
Empörung und Apathie als Herausforderung für professionelle Beziehungsarbeit

Dr. Christoph Hutter, Münster
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Szenische Verarbeitung im Plenum: Lingener Theaterpädagogen
Benjamin Häring, Lingen/Ems
Eva Renvert, Lingen/Ems
19:30 UhrBuffet und Ausklang des Tages

Samstag, 25. Mai 2019

09:30 UhrWorkshop 1 - 7 zum Thema (siehe unten)
12:30 UhrMittagspause mit Imbiss
14:00 UhrWorkshop 8 - 14 zum Thema (siehe unten)
17:15 UhrSchlussakkord

18:00 UhrEnde


parallele Workshops Samstagvormittag 9:30 - 12:30 Uhr (1.1 - 1.7)


  • Workshop 1.1; LI 204. Belegt | Bitte wählen Sie einen anderen Workshop.
    Die (unerfüllte) Sehnsucht des modernen Menschen nach Resonanz
    Dr. Christoph Hutter, Münster
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  • Workshop 1.2; ISI
    Schneller – Besser – Weiter – Mehr. Begegnungs- und Beziehungsgestaltung in unserer schnelllebigen Zeit
    Karin Heming, Hamburg; Ute Prahl, Pahlen
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  • Workshop 1.3; LI 211
    „Neue Autorität“ als Haltungs- und Handlungsrahmen in pädagogischer Beratung und Supervision
    Dietmar Otto, Hamburg
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  • Workshop 1.4; LI 202. Belegt | Bitte wählen Sie einen anderen Workshop.
    Blockierte Trauer in Organisationen
    Klaus Obermeyer, Hamburg
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  • Workshop 1.5; Bitte wählen Sie einen anderen Workshop.
    Auf zur neuen Freiheit
    Dr. Petra Feind-Zehr, Rotenburg
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  • Workshop 1.6; Seminarraum 3
    „Hüte dich vor dem Höllenschlund!“ Aufruhr und Beruhigung in Schule und Hochschule
    Antje Dannath, Wedel; Dr. Silja Schoett, Lüneburg
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  • Workshop 1.7; LI 203. Belegt | Bitte wählen Sie einen anderen Workshop.
    Emotionen ergründen, klären und als Ressourcen nutzen
    Inge-Marlen Ropers, Cuxhaven
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parallele Workshops Samstagnachmittag 14:00 - 17:00 Uhr (2.8 - 2.14)


  • Workshop 2.8; LI 204. Belegt | Bitte wählen Sie einen anderen Workshop.
    Innere Beheimatung: zur Spannung von Zugehörigkeit und Abgrenzung
    Renate Ritter, Hamburg
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  • Workshop 2.9; LI 211
    Hätte Tarzan meditiert? Über männliche Affektregulation und seelischen Halt bei Männern.
    Alfred Hinz, Hamburg; Dr. Andreas Krebs, Hamburg, Ahrensburg
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  • Workshop 2.10; ISI
    Inklusion – (k)ein Problem für mich!
    Anja Häsemeyer, Menden; Hendrik Licht, Kassel
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  • Workshop 2.11; LI 218
    Werte und Glaubenssätze sind Geschwister. Über Risiken und Nebenwirkungen
    Michael Völker, Potsdam
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  • Workshop 2.12; LI 203
    „Who shall survive" – die Welt soziodramatisch auf die Bühne bringen
    Herta Daumenlang, Oerlinghausen (Hamburg); Dr. Ulrich Linke, Oerlinghausen
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  • Workshop 2.13; LI 202
    „Das Theater der Unterdrückten“ – Politisches Theater nach Augusto Boal
    Eva Renvert, Lingen/Ems; Benjamin Häring, Lingen/Ems
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  • Workshop 2.14; Seminarraum 3
    Psychodrama ist Neurodrama - Wie psychodramatische Arbeitsweisen die Synapsenbildung zwecks Affektregulation anregen
    Ulf Klein, München
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Termin

Freitag24. Mai201915:00 - 22:00
Samstag25. Mai201910:00 - 18:00

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an:

  • alle Interessierten
  • Ärztliche und Psychologische Psychotherapeut*innen
  • Führungskräfte, Sozialmanager*innen
  • Heilpraktiker*in für Psychotherapie
  • Pädagog*innen, Sozialpädagog*innen, Sozialarbeit*innen, Erzieher*innen
  • Supervisor*innen, Coaches, Trainer*innen

Voraussetzung

keine

Anrechenbarkeit

Kosten (inkl. Buffet)

Tagungsbeitrag: 230 €

ISI-Ausbildungskandidat*innen in lfd. Weiterbildungen: 200 €.
ISI-Ausbildungskandidat*innen der Weiterbildung zum/r Supervisor*in/Coach K 10 und WB 17: Preis pauschal

Bei Buchung ohne Buffet verringert sich der Teilnahmepreis um 20 €.

Nicht enthalten sind die Kosten für Ihre Unterkunft, die Sie bei Bedarf bitte selbständig buchen.

Ort

Die Veranstaltung findet in Hamburg statt.

ISI - Institut für Soziale Interaktion (Gemeindezentrum der Christuskirche und Landesinstitut für Lehrerbildung)
Bei der Christuskirche 4 (Eingang zwischen Kirche und Gemeindezentrum)
20259 Hamburg

Vorbereitungskreis

Christa Meyer-Gerlach, Hamburg; Paul Gerhard Grapentin, Hamburg; Antje Dannath, Wedel; Dörte Gerdes; Karin Heming, Hamburg; Alfred Hinz, Hamburg.

Literatur

Geiselberger, Heinrich (Hg.)
Die große Regression: Eine internationale Debatte über die geistige Situation der Zeit (2017)

Rosa, Hartmut
Unverfügbarkeit (Unruhe bewahren) (2018)

Schmidbauer, Wolfgang
Raubbau an der Seele: Psychogramm einer überforderten Gesellschaft (2017)

Schmidbauer, Wolfgang
Helikoptermoral. Empörung, Entrüstung und Zorn im öffentlichen Raum (2017)

Flyer

Anmeldung

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